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�Ein weiterer Vorteil ist�, erkl�rte van Rijn selbstzufrieden,
�da� eine kommerzielle L�sung mit Profiten f�r alle
Beteiligten eine viel bessere Garantie f�r die Rettung des
Planeten darstellt. Sie sagten, Ihre Regierung w�rde es
machen. Bah! Regierungen sind Eintagsfliegen. Ein Wechsel
der Ideologie oder auch nur der Stimmung, und aus ist es mit
dem sch�nen Rettungswerk. Aber private T�tigkeit, wo jeder
auf sein Einkommen bedacht ist und wo Eigennutz die R�der
treibt, das ist stabil. Politik ist heute so und morgen so, aber die
Geldgier bleibt ewig gleich.�
�Oh, nein! Das ist Unsinn! Eine unzul�ssige Vereinfachung,
mindestens. Ich werde Ihnen beweisen& �
�Na sch�n, im Wagen haben wir genug Zeit, dar�ber zu
sprechen und �ber vieles andere mehr�, sagte van Rijn. �Ich
glaube, ich kann eine kleine Destillieranlage basteln, um den
Alkohol aus diesem Kungu herauszuholen. Dann versetzen wir
ihn mit Fruchtsaft und haben eine Art Wein zu unseren
Mahlzeiten, wie es sich f�r menschliche Wesen geh�rt.�
�Ich ich wei� nicht& ich meine, wir zwei allein& �
�Man ist nur einmal jung. Soll das hei�en, da� ein armer alter
Mann wie ich Ihnen zeigen mu�, wie es ist, jung zu sein?� Van
Rijn warf ihr einen vieldeutigen Seitenblick zu. �In Ordnung,
das kann ich tun.�
Joyce blickte err�tend zur Seite. Bis das Schiff eintrifft, mu�
ich mich vor ihm in acht nehmen, dachte sie. Und vor mir
selbst, denn er ist wirklich ein sehr interessanter Mann, dieser
Sternenh�ndler&
Die Wilden von Kain
Es war einmal ein K�nig, der setzte sich �ber die interstellaren
Kaufleute. Was er tat, ist jetzt ohne Bedeutung; es ist lange her
und geschah auf einem anderen Planeten. Harry Stenvik und
ich h�ngten ihn vor allem Volk mit dem Hosenboden am
h�chsten Minarett auf, und der Name der interstellaren Liga
war in aller Munde. Anschlie�end vergriffen wir uns am
Spirituosenlager der Gesellschaft und schworen einander
ewige Freundschaft.
Es gibt Leute, die behaupten, Nicholas van Rijn habe einen
Komputer an der Stelle, wo bei anderen das Herz schl�gt. Das
mag sein. Aber er vergi�t einen guten Arbeiter nicht. Und ich
w��te keinen Grund, warum er mich zum Abendessen
eingeladen haben sollte, au�er da� er mir ein Wiedersehen mit
Harry erm�glichen wollte.
Der Hubschrauber setzte mich auf dem Wolkenkratzer ab, wo
van Rijn etwas bewohnt, das er eine bescheidene kleine
Dachgescho�wohnung nennt. Unter mir lagen die endlosen
Stra�enschluchten im Dunst des Sommerabends, und von
einem Horizont zum anderen leuchteten im H�usermeer
Chikagos die Lichter auf. In dieser H�he h�rte ich den Verkehr
nur als leises Brausen. Ich ging zwischen Rosenst�cken und
Jasminb�schen zur T�r und sah, da� Harry auf mich wartete.
Wir fielen einander in die Arme, dann trat jeder zur�ck und
musterte den anderen. �Du hast dich nicht viel ver�ndert�, log
er. �H��lich und gemein wie immer. Die Methanatmosph�re
scheint dir nicht schlecht zu bekommen.�
�Und du siehst geradezu widerw�rtig gesund und zufrieden
aus. Wie geht es Sigrid?� Auch ihn hatte das Schicksal der
meisten M�nner ereilt: er hatte dem Dr�ngen seiner Frau
nachgegeben und in den Bergen �ber dem Hardangerfjord ein
Haus gebaut, wo er Sch�ferhunde und S�hne aufzog und sich
allm�hlich auf den Ruhestand vorzubereiten begann. Was
dagegen mich anging aber auch das ist unwichtig&
�Gut. Sie l��t dich gr��en und hat mir eigens eine Schachtel
mit selbstgebackenen Pl�tzchen f�r dich mitgegeben. N�chstes
Mal mu�t du l�nger bleiben und uns besuchen.�
�Und die Jungen?�
�Es geht.� Sein weicher norwegischer Akzent bekam einen
besorgten Unterton. �Per hat einiges durchgemacht, aber es
geht ihm schon besser. Er ist hier.�
�Gro�artig.� Als ich das letztemal von Harrys �ltestem Sohn
geh�rt hatte, war er Volont�r an Bord eines der Schiffe
gewesen, die f�r van Rijn den Weltraum durchkreuzten. Aber
das war nun schon einige Jahre her, und man kann in der Liga
rasch aufsteigen, wenn man lange genug am Leben bleibt.
�Inzwischen wird er Kapit�n sein, wie?�
�Ja, neuerdings. Aber er hat auch eine k�nstliche
Kniescheibe und eine Geschichte zu erz�hlen. Komm, gehen
wir hinein.�
Wir durchschritten das Foyer und gelangten schlie�lich in das
weitl�ufige Wohnzimmer. In der N�he der Fensterfront, durch
die man auf die Stadt, den See und den weiten Himmel sehen
konnte, sa�en drei M�nner. Einer von ihnen erhob sich bei
unserem Eintreten. Er war dunkelh�utig und drahtig. Ich hatte
ihn noch nie gesehen.
Nicholas van Rijn rekelte sich in einem Sessel, schwenkte
einen steinernen Ma�krug und br�llte: �Ha! Willkommen,
Kapit�n. Wie w�r s mit einem kleinen Bierchen vor dem
Essen?�
Ich gr��te ihn mit einer Verbeugung, wie sie vor dem
Beherrscher eines Handelsimperiums angebracht ist, drehte
mich um und gab Per Stenvik die Hand. �Entschuldigen Sie,
da� ich sitzenbleibe�, sagte er. Sein Gesicht war bla� und
abgemagert. �Ich habe eine Operation hinter mir und& �
�Ich h�rte davon�, sagte ich. �Keine Sorge, es wird schon
ausheilen. Wenn ich daran denke, wieviel von mir inzwischen
k�nstlich ist& Nun, Hauptsache, die wichtigen Teile sind noch
�brig.�
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